Nein zur Zulassung des nichtinvasiven Pränataltests als Kassenleistung!

Nach der Entscheidung des Gemeinsamen Bundesausschusses vom 19.9.2019 sollen die gesetzlichen Krankenkassen künftig für die Kosten des nichtinvasiven Pränataltests (NIPT) während der Schwangerschaft zur Feststellung von Trisomie 13, 18 und 21 in begründeten Einzelfällen aufkommen. Der bvkm lehnt dies ab und fordert stattdessen, die Unterstützung von Familien mit behinderten Kindern zu verbessern. Mit der Kassenfinanzierung des Bluttests verbindet sich die fatale Botschaft an die werdenden Eltern: Ein Kind mit Trisomie 21 ist ein vermeidbares und zu vermeidendes Risiko.

Bereits im April 2019 hatte sich der bvkm in einer Stellungnahme gemeinsam mit elf weiteren Verbänden gegen die Kassenzulassung des Tests ausgesprochen.

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