Außerklinische Intensivpflege-Richtlinie

Am 18.3.2022 ist die Außerklinische Intensivpflege-Richtlinie (AKI-RL) in Kraft getreten. Sie trifft Regelungen für Menschen mit einem besonders hohen Bedarf an medizinischer Behandlungspflege. Die meisten von ihnen werden künstlich beatmet. Ursprünglich sollten Verordnungen von Leistungen zur außerklinischen Intensivpflege (AKI) ab Januar 2023 nur noch auf der Grundlage der AKI-RL erfolgen. Um Engpässe in der Versorgung der Patient:innen zu vermeiden, hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) am 20.10.2022 aber noch einmal nachgesteuert und eine neue Übergangsregelung beschlossen: Danach sind AKI-Verordnungen in der Zeit vom 1.1.2023 bis 30.10.2023 weiterhin nach der Richtlinie über die Verordnung von häuslicher Krankenpflege (HKP-RL) möglich.

Überblick über die Regelungen der AKI-RL

Der bvkm hat wichtige Regelungen der AKI-RL für Betroffene und ihre Angehörigen zusammengefasst. Der im Oktober 2022 aktualisierte Beitrag berücksichtigt die neue Übergangsregelung des G-BA.

Pressemeldung des bvkm zum Inkrafttreten der AKI-RL

Der bvkm hat sich bei den Beratungen zur AKI-RL mit großem Engagement für die Belange intensivpflegebedürftiger Kinder und ihrer Familien eingesetzt. Das Ergebnis nach mehr als einem Jahr intensiver Arbeit im G-BA fällt deutlich besser aus als erwartet. In einigen Punkten gibt es aber noch Nachbesserungsbedarf. 

Pressemeldung der Fachverbände zum Beschluss der AKI-RL

Die Fachverbände für Menschen mit Behinderung – zu denen auch der bvkm zählt – forderten am 19.11.2021 anlässlich des G-BA-Beschlusses zur AKI-Richtlinie, dass die Versorgung von schwer kranken Kindern und Jugendlichen in ihren Familien sichergestellt werden muss.

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