Unsere Themen

Selbstbestimmtes Leben

Gleichberechtigte Teilhabe und Selbstbestimmung sind die bestimmenden Ziele beim Wohnen, in der Freizeit, beim Sport, in der Kultur und in der Begegnung mit anderen Menschen. Die Selbstvertretung gehört ebenso dazu wie die Gemeinschaft mit anderen Menschen. Menschen mit Behinderung müssen als Frauen und Männer wahrgenommen werden.

Projekt mit.machen

mit.machen – Eure Ideen für freie Zeit

Fehlen manchmal gute Ideen und Materialien, um die freie Zeit zu gestalten? Da haben wir was!
Mit unserem Projekt „mit.machen – Eure Ideen für freie Zeit“ wurde eine interaktive Internet-Plattform geschaffen, auf der eine vielfältige Sammlung von Angeboten erstellt wurde.

mit.machen – Film ab!

(Bewegte) Bilder sagen mehr als tausend Worte! Deshalb sind zusätzlich zur Ideen-Sammlung, Mitmach-Filme entstanden, die direkt zum Mitmachen animieren. Ob Rollstuhl-Zumba, Basale Aktionsgeschichten, Yoga, Boccia oder die Photo-Voice-Methode um den eigenen Stadtteil (neu) kennenzulernen. Neugierig? Dann schaut vorbei! In den nächsten Wochen werden weitere Filme veröffentlicht. Nachmachen/Mitmachen und Teilen ausdrücklich erwünscht!

Bundesvertretung in Zeiten von Corona

Die Bundesvertretung der Clubs und Gruppen präsentiert 4 kurze Filme!

FILM-CLIPS: Die Bundesvertretung der Clubs und Gruppen führt auch in Corona-Zeiten ihre Arbeit weiter. Es sind 4 tolle Film-Clips entstanden, in denen die Mitglieder der BV Einblick geben in das, was sie zu diesen Themen wissen, denken und erlebt haben:

  • Was bedeutet Inklusion?
  • Liebe mit Handicap
  • Barrieren testen: So geht’s!
  • Reisen mit Behinderung

Hier geht es zu den Filmen!

MITMACHEN: Wenn ihr einen Wunsch an die Selbstvertretungs-Gruppe habt, meldet euch bei uns! Wobei können wir euch unterstützen? Schickt uns eine Mail oder ruft an! 

clubs@bvkm.de oder 0211/64004-17

Clubs und Gruppen

Mach mit!

Jugendliche und junge Erwachsene mit und ohne Behinderung haben sich bundesweit in Clubs und Gruppen zusammengeschlossen, um selbstbestimmt und aktiv die eigene Freizeit zu gestalten. Die Clubs bieten vielfältige Freizeitangebote, Programme und Projekte an. Die Gruppen organisieren sich selbst und vertreten ihre Interessen in den Gremien des bvkm durch die Bundesvertretung. Die Bundesvertretung ist die Stimme der Clubs und Gruppen im bvkm. Sie wird alle vier Jahre von den Clubs und Gruppen im Rahmen der Jahresversammlung gewählt. Die eigenen Erfahrungen und Vorstellungen sollen die Arbeit der Bundesvertretung bestimmen. Die Bundesvertretung beschäftigt sich mit unterschiedlichen Themen und Fragen: Freizeit, Wohnen, Mobilität, Ablösung vom Elternhaus, Schule und Ausbildung, Vernetzung der Clubs und Gruppen etc.

Besonderer Service für unsere Mitglieder: Wir sammeln Konzepte für Hygienemaßnahmen im Freizeitbereich und stellen sie unseren Mitgliedsorganisationen zur Verfügung. Schicken Sie uns also gern Ihr Konzept oder fragen Sie uns, wenn Sie Anregungen wünschen.

Freizeit gestalten

Jahresversammlungen, Regionaltreffen und Seminare

Die Bundesvertretung und der bvkm unterstützen die Freizeitarbeit der Clubs und Gruppen mit Seminaren, Regionaltreffen und der alle 2 Jahre stattfindenden großen Jahresversammlung. Die Jahresversammlung bietet ein abwechslungsreiches Programm mit Workshops und Raum für Begegnung, Gespräche und Diskussionen. Alle Angebote richten sich an Erwachsene mit und ohne Behinderung. Das Treffen findet alle zwei Jahre an verschiedenen Orten statt. Die Inhalte werden von der Bundesvertretung gemeinsam erarbeitet. Diese Veranstaltung ist die größte Veranstaltung der Clubs und Gruppen bundesweit.

Kontakt: bvkm, Tel. 0211.64 00 4-17, anne.willeke@bvkm.de

Bundesvertretung der Clubs & Gruppen

Mehr erfahren!

Du bist reiselustig und möchtest verschiedene Orte in Deutschland kennenlernen? Du bist aufgeschlossen und kommst gerne mit anderen Menschen zusammen? Du möchtest Ideen einbringen, mitreden und von deinen Erfahrungen berichten? Dann suchen wir genau Dich.

Sport

Sport im bvkm

Sport, Spiel und Bewegung wirken entwicklungsfördernd und machen vor allem eines: Spaß! Dabei spielen die individuellen Voraussetzungen keine Rolle. Auch Menschen mit Behinderungen wollen sportliche Inhalte kennenlernen und erproben.

Der bvkm setzt sich für eine uneingeschränkte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am Freizeit- und Wettkampfsport ihrer Wahl in Schulen, Vereinen und anderen Einrichtungen ein. Ein besonderes Ziel ist dabei die Förderung des Sports für Menschen mit schweren motorischen Beeinträchtigungen, insbesondere mit cerebralen Bewegungsstörungen. Mit Veranstaltungen auf Freizeit-, Breiten- und Wettkampfsportebene sowie Aus- und Fortbildungsmaßnahmen soll dieses Ziel erreicht werden. Kinder, Jugendliche und Erwachsene sollen dabei ihre sportlichen Möglichkeiten entdecken und Sport als bereichernd erfahren.

Sport ist ein Motor für gesellschaftliche Inklusion. Deshalb richten auch wir unsere sportlichen Angebote so weit wie möglich inklusiv aus.

In allen den Sport betreffenden Angelegenheiten wird der bvkm vom Fachausschuss Sport beraten und unterstützt. Dies gilt insbesondere für die Planung/Durchführung von Aus- und Fortbildungsmaßnahmen sowie sportlicher Veranstaltungen. Die Erarbeitung von Konzepten zur Weiterentwicklung des Sports für Menschen mit Behinderungen bildet einen weiteren Schwerpunkt. Dem Fachausschuss gehören Expertinnen und Experten aus den für den Sport mit behinderten Menschen relevanten Fachdisziplinen an.

Sport

Boccia

Boccia bietet Menschen, die in ihrer Mobilität stark eingeschränkt sind, die Möglichkeit, sich sportlich zu betätigen und an Wettkämpfen teilzunehmen. Boccia ist ein ideales Spiel für Sportvereine, Schulen und andere Einrichtungen. Gespielt wird mit speziellen Bällen, die für Menschen mit Cerebralparese entwickelt worden sind. Boccia kann als Freizeit- und als Wettkampfsport durchgeführt werden. In Deutschland werden Landesmeisterschaften und seit 2004 Deutsche Meisterschaften durchgeführt.

Bei den Deutschen Meisterschaften des bvkm, bei internationalen Wettbewerben wie z.B. Europa- oder Weltmeisterschaften und bei den Paralympics werden die internationalen Regeln der Boccia International Sports Federation (BISFed) angewandt. Danach dürfen nur Men­schen mit Schwerstbehinderung teilnehmen, die einen Rollstuhl benutzen und bei denen eine motorische Störung des Wurfarms vorliegt.

Kontakt: bvkm, Tel. 0211.64 00 4-13, sven.reitemeyer@bvkm.de

Wie wird Boccia gespielt?

Ziel ist es, die roten und blauen Lederbälle so nah wie möglich an dem weißen Zielball, auch Jackball genannt, zu platzieren. Wer mit den blauen und roten Bällen spielt, wird per Münzwurf entschieden. Der weiße Jackball wird zuerst ins Spiel gebracht. Dann wechseln sich die Seiten mit den roten und blauen Bällen ab. Wenn jede Seite einen Ball gespielt hat, spielt die Seite weiter, deren Ball weiter vom Jackball entfernt ist. Dieses Prinzip gilt während des gesamten Spiels. Es kann mit der Hand oder mit dem Fuß gespielt werden. Spiele­rinnen und Spieler, die hierzu nicht in der Lage sind, können speziell angefertigte Hilfsmittel (Abrollschiene, Rampe oder Gleitrohr) benutzen. Ein Spiel besteht im Einzel- und Paarwettbewerb aus 4 Runden und im Mannschaftswettbewerb aus 6 Runden. Am Ende jeder Runde misst der Schiedsrichter die Abstände der Bälle, die am nächsten am Jackball positioniert sind, und vergibt entsprechend die Punkte, d.h. einen Punkt für jeden Ball einer Farbe, der näher am Jackball gelegen ist als der nächste Ball der anderen Farbe. Die Partei mit der höchsten Punktzahl am Ende der Spielrunden hat gewonnen. Das Spiel bleibt oft spannend bis zum letzten Ball. Dabei kommt es weniger auf Kraft oder Ausdauer an; entscheidend sind Konzentration, Hand-Augen-Koordination, Zielvermögen, Teamfähigkeit und Taktik.

Mitmachen

„Sport für Alle“

Der bvkm hat in Kooperation mit Fachleuten Sportkarten entwickelt. Diese Sportkarten geben Anregung, neue Sportarten auszuprobieren bzw. bekannte Sportarten zu verändern, sodass jede/r Interessierte teilnehmen kann.

Die Spielbeschreibungen dienen als erste Orientierung, Regeln dürfen – je nach den Erfordernissen und Erwartungen der Sportgruppe – verändert werden.

Frauen und Männer mit Behinderung

Fritz & Frida

Die Zeitschrift Fritz & Frida dient vor allem als Sprachrohr für Frauen und Männer mit Behinderung. Jedes Heft hat ein Schwerpunkt-Thema, zu dem uns viele Geschichten und Texte erreichen. Es gibt Artikel in schwerer und einfacher Sprache. Fritz & Frida war Teil des dreijährigen Projektes „Frauen sind anders – Männer auch!“ für Menschen mit Behinderung, um sich als Frauen und Männer zu erfahren und auszuleben. Die Zeitschrift blieb als Instrument der Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit erhalten.

Buch und Hörbuch

Mehr vom Leben: Geschichten von Frauen und Männern mit Behinderung

Mehr vom Leben – so heißt das Buch, das aus einem Geschichtenwettbewerb für Frauen und Männer mit Behinderung entstand. Der bvkm und die Aktion Mensch wählten unter den 311 Einsendungen 80 Geschichten für eine Veröffentlichung aus. Der vielfach geäußerte Wunsch, auch ein Hörbuch daraus zu machen, traf beim Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen (bvkm), bei der Aktion Mensch und beim „balance buch + medien verlag“ auf offene Ohren. Durch die Zusagen von prominenten SchauspielerInnen und ModeratorInnen, das Projekt unentgeltlich zu unterstützen, indem sie den Texten ihre Stimme schenken, wurde die Umsetzung möglich. Über 40 bekannte und unbekannte SprecherInnen unterstützten das Hörbuchprojekt „Mehr vom Leben“. 80 Geschichten, geschrieben von Autorinnen und Autoren mit Behinderung, sind zu hören. Es lesen Anne Will, Marietta Slomka, Dirk Bach, Annette Frier, Maite Kelly, Wolfgang Niedecken, Hella von Sinnen, Mariele Millowitsch und viele weitere Sprecherinnen und Sprecher.
Hier können Sie das Hörbuch bestellen und hier das Buch.
Für weitere Informationen oder Fragen zum Projekt wenden Sie sich bitte an:
Anne Willeke, Tel. 0211/64004-21, anne.willeke@bvkm.de

Der BVKM erhält seit vielen Jahren das DZI-Spendensiegel

Der bvkm wird durch die GKV-Gemeinschaftsförderung Selbsthilfe auf Bundesebene, vdek, AOK-Bundesverband, BKK Dachverband, IKK, Knappschaft & Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau gefördert.