Beschreibung
Kurszeiten:
Dienstag, 26. Oktober 2027, 9:00-16:30Uhr, 8 UE
Beschreibung:
Die Gründe für eine eingeschränkte Kommunikationsfähigkeit sind vielfältig. Neurologische Erkrankungen mit Begleitsymptomen, wie z.B. einer Aphasie, Dysarthrie oder einer Sprechapraxie, aber auch eine Beatmung oder eine Bewusstseinseinschränkung führen dazu, dass Betroffene und Angehörige sich mit einer veränderten Kommunikationssituation auseinandersetzen müssen. Alternativen zur Kommunikation müssen zur Ergänzung, als Alternative oder zur Hilfe der Reorganisation gesucht werden.
Nach Besuch des Seminars können die Teilnehmer:innen u.a.
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Kriterien, Einsatzspektrum und Ziele für den Einsatz von UK bei neurologischen Klient:innen formulieren
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einfache und komplexe Kommunikationshilfen sowie Ansteuerungsmöglichkeiten unterscheiden und einsetzen
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Unterstützte Kommunikation didaktisch einsetzen (z.B. Aktivitätenorientierung, pro-aktives Management, Teilhabe und Selbstwirksamkeit ermöglichen)
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den Weg zur Beantragung eines Hilfsmittels überblicken
Referentin:
Sabrina Beer ist Logopädin und seit 2013 fachliche Leiterin des Praxisnetzwerks und der Beratungsstelle für Unterstützte Kommunikation LogBUK GmbH. Sie verfügt über langjährige Erfahrung in der Arbeit mit Kindern und Erwachsenen mit neurologischen Störungsbildern – im Akutsetting, in der Rehabilitation sowie in der ambulanten Praxis.
Zertifikat:
Nach aktiver Teilnahme wird das Zertifikat ausgehändigt. Der Zertifikats-Aufbaukurs setzt den Besuch eines Zertifikats-Einführungs-Kurses oder vergleichbare Kenntnisse voraus.