„Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ heißt es im Artikel1 des Grundgesetzes.
Wie können wir das in unserem Arbeitsalltag integrieren und eine Umgebung schaffen, die von Respekt, Sicherheit, Autonomie und Selbstbestimmung geprägt ist?
Im täglichen Miteinander mit Menschen mit Behinderung – sei es im privaten Umfeld, in der Betreuung oder Pflege – ereignen sich leider immer wieder Gewalt- und Grenzverletzungen – oft unbeabsichtigt und aus einer fehlenden Sensibilität oder Unkenntnis heraus.
Insbesondere Menschen mit Kommunikationsbeeinträchtigungen sind eine besonders vulnerable Gruppe, die in erhöhtem Maße von solchen Übergriffen, bis hin zu sexualisierter Gewalt, betroffen ist. Ihre besondere Situation erfordert unsere aufmerksame und proaktive Unterstützung.
Schutzkonzepte bilden dabei einen wichtigen Rahmen, doch noch entscheidender sind konkrete Schutzmaßnahmen und eine gelebte Kultur der ständigen Reflexion im Alltag. Bei Horizonte erweitern wollen wir über theoretische Ansätze hinaus gehen und Raum für kritische Reflexion anhand konkreter praktischer Beispiele bieten.
Horizonte-erweitern_Leben-mit-Behinderung-10.-Februar-2026_Tina-Meinen.pdfRealisiert mit fube Codingstudio