Menschen mit komplexen Behinderungen sind überproportional häufig von traumatischen Erlebnissen betroffen. Gleichzeitig werden mögliche Traumafolgen oft nicht als solche erkannt, sondern beispielsweise der Behinderung zugeschrieben.
Die Fortbildung möchte deshalb für das Thema „Trauma bei komplexer Behinderung“ sensibilisieren und Grundlagen zum Verständnis von Traumafolgen vermitteln. Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Auswirkungen traumatische Erfahrungen auf Erleben, Verhalten und Beziehungsgestaltung haben können und welche Risikofaktoren für Menschen mit komplexen Behinderungen bestehen.
Neben einem Einblick in die neurobiologischen Grundlagen von Traumatisierungen werden mögliche Traumafolgen sowie deren Bedeutung für Alltag erläutert. Darauf aufbauend werden Grundhaltungen der Traumapädagogik und Möglichkeiten der traumasensiblen Begleitung vorgestellt. Praxisbeispiele und der gemeinsame Austausch bieten Gelegenheit, die Inhalte auf den eigenen Arbeitsalltag zu übertragen.
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